Im Rückblick fühlt sich mein Mai gut an. Obwohl wir entschieden haben, noch etwas in Deutschland zu bleiben. Eigentlich wollten wir ja wieder starten. Aber da sind noch Termine Ende Juni, die wir nicht auslassen möchten. Und die Zwischenzeit ist uns zu kurz, um z.B. bis nach Süditalien und zurück zu fahren. Also bleiben wir noch etwas.

Ein ganz besonderer Termin für mich war der 11.5.23. Denn an diesem Donnerstag habe ich mich tätowieren lassen. Nach vielen Jahren des Grübelns hab ich es nun doch gemacht. Dieses Ereignis fand in Braunschweig statt, was ich dann gleich mit einem Besuch bei meiner Freundin Stella verband. Und von dort startete ich gleich in das nächste Highlight: Einen Kurzurlaub mit meiner Freundin Yvonne. Das tat gut. Nach Wochen in Hohnstorf brauchten meine Nerven mal etwas anderes als Minecraft spielende Jungs und immer die gleiche Runde beim Spaziergang.

Und zum Abschluss des Monats bin ich tatsächlich das erste Mal in diesem Jahr im Meer baden gewesen. Okay, baden ist vielleicht zu viel gesagt. Aber ich war im Meer. Was kann es schöneres geben?

Meine Mai Momente

Abschied vom Homie

Der Homie ist in eine Scheune gezogen. Wir reisen nicht mehr mit dem Wohnwagen weiter. Diese Entscheidung haben wir im April getroffen und Anfang Mai umgesetzt. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Bereits seit Dezember 22 haben wir nicht mehr im Wohnwagen gelebt, sondern uns Ferienwohnungen gemietet. Wir können keine Campingplätze mehr sehen und mit zwei Jungs, die Privatsphäre fordern, einem Vollzeit arbeitenden Mann, der einen Arbeitsplatz braucht und mir, die sich ihr eigenes Zimmer wünscht, wird es im Wohnwagen einfach zu eng.

Doch verkaufen mögen wir unseren Homie auch nicht. Wir haben ihn uns so schön zurecht renoviert und mit ihm viele gute Momente erlebt, da fällt eine endgültige Trennung schwer. Außerdem träumen wir von einem Grundstück, auf dem auch Homie Platz hat. Bis wir dies gefunden haben, bleibt er nun eben in der Scheune stehen.

Der Homie hat eine neue Adresse.
Heute mit anderem Zugfahrzeug - unser Auto ist noch mit dem ADAC unterwegs.
Eine leere Scheune
Noch ist der Scheunenplatz leer.
Ein Wohnwagen steht in einer Scheune
Nun ist der Homie eingezogen.

Mein erstes Tattoo

Seit ca. 20 Jahren habe ich darüber nachgedacht, ob ich mich tätowieren lassen möchte. Aber welches Motiv? Und welches ist die beste Stelle? Darüber habe ich eine Entscheidung immer wieder verschoben. Im Grunde hatte ich den Gedanken schon abgeschrieben. Doch dann veröffentlichte ich meine Bucket List. Und das Tattoo tauchte wieder auf. Es hatte sich irgendwie automatisch auf die Liste geschummelt. Und nun stand es da. Und forderte mich heraus.

Über Instagram wurde ich dann auf eine Tätowier-Künstlerin aufmerksam. Sie tätowiert Fineline Tattoos, also sehr zarte und feine Motive. Das gefiel mir auf Anhieb. Hier könnt ihr Beispiele ihrer Arbeit sehen. Als ich sah, dass sie regelmäßig als Gast in Braunschweig tätowiert, kam mir das wie ein Wink mit dem Zaunpfahl vor. Also habe ich einen Termin vereinbart. Und es nicht bereut. Das Tattoo ist super schön geworden, es tat wirklich kaum weh und ich verließ mit einem breiten Lächeln das Studio.

Mein Tattoo habe ich übrigens selber entworfen. Zusammendesignt aus verschiedenen Tattoos. Es steckt jede Menge Bedeutung darin, aber das wird ein eigener Blogbeitrag.

Ein Finelinetattoo auf dem oberen Wirbelsäulenbereich eines Frauenrückens
Mein erstes Tattoo.

Kurzurlaub mit Yvonne

Nachdem ich im letzten Jahr meine Freundin für einen Tag in ihrem Urlaub besuchte und wir in Rekordzeit Potsdams Sehenswürdigkeiten abliefen, steht auf meiner Bucket List auch der Wunsch, gemeinsam mit ihr in allen 16 Bundesländern einen Städtetrip zu unternehmen. Im Mai ergab sich die Gelegenheit und wir haben mit einem 3-Tage-Trip direkt drei Bundesländer abgehakt. Wir fuhren von Braunschweig gemeinsam nach Bremen, verbrachten dort den Nachmittag, waren abends schon in Hamburg, das wir am nächsten Tag unsicher machten und anschließend besuchte mich Yvonne in Lüneburg.

Du willst wissen, warum wir es so eilig haben? Yvonne nimmt sich immer nur wenige Tage Urlaub, weil sie ihre Mitbewohnerin nicht so lange allein lassen möchte. Es kommt auch vor, dass sie früher nach Hause fährt, weil sie spontan gebraucht wird. Und je schneller wir sind, desto mehr haben wir geschafft, falls so ein Fall eintritt.

Außerdem haben wir festgestellt, dass wir beide zufrieden sind, Sehenswürdigkeiten von außen zu betrachten. Keine von uns spürte z.B. das Verlangen, einen Rundgang durch Schloss Sanssouci zu machen. Der Schlosspark mit all den schönen Gebäuden reichte uns völlig aus. Und so spazierten wir an die 10 Kilometer durch Park und Stadt. Zwischenzeitlich schwankten wir zwischen Lachen und Weinen, weil uns die Füße so weh taten, wir aber einfach kein Ende fanden. Und am nächsten Tag mieteten wir uns Fahrräder. Wir hatten aber solchen Spaß an dieser Aktion, dass wir immer wieder Witze darüber machten, welche Sehenswürdigkeiten wohl darauf warten, als nächstes von uns im Laufschritt besichtigt zu werden. 12 Bundesländer sind ja noch unentdeckt. Ich bin gespannt, wann wir wieder losziehen werden.

Zwei Frauen lehnen sich an der Statue der Bremer Stadtmusikanten an.
Bei den Bremer Stadtmusikanten.
An der Elphi waren wir natürlich auch.
Kurzer Stopp am Loriotplatz.
Tolle Fotos können wir ... Mein Blick sagt übrigens genau, was ich denke: Ey, sach ma, du willst doch jetzt kein Doppelkinnfoto machen!
Im Wasserturm in Lüneburg.
Der alte Elbtunnel in Hamburg.

Mein Lied des Monats

Kaum zu glauben, aber die Statistik lügt nicht: “Ans Meer” von Silbermond ist immer noch ganz oben, allerdings dicht gefolgt von “Freidrehn” von Clueso. Diesen Monat hab ich nun auch endlich mal auf die immer lauter werdende Forderung nach Meer gehört, am 31. Mai war ich an der Ostsee angekommen. Und mit Yvonne lässt es sich wunderbar Freidrehen.

Ein Stück Strand an der ruhigen Ostsee. Im Wasser steht eine Frau im pinken Bikini, im Hintergrund steht ein Junge im Wasser.
Endlich! Am Meer!
Spaß in Hamburg auf dem Boot der Linie 72.

Was erwartet mich im Juni?

  • Urlaubsfeeling: Wir fahren ans Meer.
  • Partystimmung: Wir feiern Benjis 8. Geburtstag.
  • Verbindung: Wir nehmen wieder an der Gemeindefreizeit der Friedenskirche Lüneburg teil und es gibt ein Familientreffen der McCutchans in Braunschweig.

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