Der Oktober hat so einige Überraschungen bereitgehalten. Wegen schlechter Internetverbindung, Reisetagen und Schreibschwierigkeiten kam ich auf dem Blog irgendwie nicht in die Gänge. Erst am 14.10. hab ich meinen Monatsrückblick veröffentlicht. Dann aber ging es richtig los und ich schrieb noch drei weitere Artikel in 10 Tagen. Diesen Monat habe ich mal wieder bei einer Blog Challenge von Judith Peters mitgemacht, dem Blogtoberfest. So ist meine To-Want-Liste für den Rest des Jahres entstanden. Und wo ich schon so gut im Schreiben war, hab ich gleich noch bei einer Blogparade mitgemacht. Falls du Bücher ebenso liebst wie ich und auch gerne vorliest, schau dir doch meine Tipps für Vorlesebücher an.

Doch das war noch lange nicht alles! Neben den Blogartikeln ist auch die Kilometeranzahl in unserem Tacho gestiegen. Wir sind von Griechenland über Sizilien bis nach Sardinien gereist. Und so gibt es wieder viele Bilder von tollen Altstädten und schönen Stränden. Auch ein Vulkan ist dabei. Dieser Monat hatte so einige Höhen und Tiefen, wie das eben im Leben ist. Ich werfe nochmal einen (Rück)Blick auf all die Abenteuer und Erlebnisse, die den Oktober 2023 ausgemacht haben.

Der Oktober in Zahlen

  • knapp 2000 Kilometer Reiseweg
  • drei Fährverbindungen, insgesamt 19 Stunden und 20 Minuten Überfahrt
  • acht verschiedene Unterkünfte, gebucht über drei verschiedene Wege
  • vier neue Blogbeiträge
  • 29 Yoga- und Fitnessworkouts von Mady Morrison

Highlights

Das Beste zum Schluss – Lefkada

Unser Start mit Griechenland war etwas holprig. Und enttäuschend. Meteora tat schon gut. Und zum Abschluss unserer Hellas-Stippvisite waren wir noch drei Tage auf Lefkada. Das Wetter war super, Richard hatte frei und so konnten wir nochmal wunderschöne Strände genießen, eine Festungsruine besichtigen und zu einem Wasserfall wandern. So wurden wir noch etwas mit Griechenland versöhnt. Und wir kommen bestimmt wieder. Allerdings lieber freistehend im Van. Die Mietunterkünfte sind nicht so unser Fall, haben wir festgestellt.

Überreste der Agia Mavra Burg
Eine der Windmühlen von Lefkada
Diese Farben! Der Kathisma Strand leuchtet uns entgegen.
Sonne Sand und Meer!

Bella Italia – Lecce, Taormina, Noto und Palermo

In Italien haben wir natürlich auch Zeit am Strand verbracht. Aber wir haben auch schöne alte Städte besichtigt. In Apulien waren wir in Lecce, dem “Florenz des Südens”. Im Umland wird weicher Kalkarenit abgebaut. Zahlreiche Bauwerke in der Stadtmitte sind damit gebaut. Die Fassaden und Bauwerke sehen schon toll aus. Mir persönlich gefällt es etwas bunter aber besser.

Auf Sizilien haben wir Taormina, Noto und Palermo gesehen. Alle drei haben sie Charme.
Taormina liegt oben auf einem Hügel direkt am Meer, mit der Isola Bella davor. Die Stadt war voll mit Touristen, überall hörten wir Deutsch, Englisch und Französisch. Im Park hat es uns gut gefallen, aber die Stadt hat viele hübsche Ecken zu bieten.
Noto ist die unbestrittene Hauptstadt des sizilianischen Barocks und seit 2002 UNESCO Weltkulturerbe. Urlaubern des Südostens Siziliens wird unbedingt empfohlen, es zu besuchen. Uns hat es auch sehr gut gefallen. Praktisch war auch, dass die Altstadt recht klein ist, denn ich hatte Rückenschmerzen und war froh, nicht so weit laufen zu müssen.
Und dann waren wir natürlich in Palermo, der Hauptstadt Siziliens. In Palermo prägte eine bunte Mischung unterschiedlicher Kulturen die Architektur. Besonders die Byzantiner, Sarazenen und Normannen hinterließen nach jahrhundertelanger Herrschaft bedeutende Bauwerke. Dazwischen ist es in der fünftgrößten Stadt Italiens aber auch einfach laut, dreckig und bunt.

Porta Napoli (Lecce)
Kathedrale von Lecce
Park in Taormina
So schöne Gassen und Treppen. (Taormina)
Kathedrale von Noto
Palazzo Ducezio (Notos Rathaus)
Chiesa di San Cataldo (Palermo)
Kathedrale von Palermo

Etna – The floor is Lava

Wir waren auf dem Etna. Also, nicht ganz oben. Aber immerhin auf 2000 Metern Höhe. Dort gibt es mehrere Nebenkrater. In einem standen wir drin, und sind drum herum durch die schwarze, unwirkliche Landschaft der Silvestri Berge gelaufen. Sie sind 1892 bei einem Ausbruch entstanden. Auch die Fahrt durch die erkalteten Lavaströme ist beeindruckend. Der Etna blieb an diesem Tag (es war Freitag, der 13.) ruhig. In den Tagen davor hatte er immer mal wieder kleine Gaswolken ausgestoßen. Seit 2013 ist der höchste aktive Vulkan Europas Weltnaturerbe.

Was im Oktober noch so los war

  • Feuer – Wir hatten eine sehr aufregende und unruhige Nacht auf Sizilien. Denn sehr nah an unserer Unterkunft gab es einen Waldbrand. Das Feuer kam immer näher und wir waren sowohl fasziniert als auch etwas besorgt. Schließlich ist es gut ausgegangen. Ein paar Sätze mehr dazu gibt es in meinem 12 von 12 Beitrag.
  • Bettruhe – Gesundheitlich war ich diesen Monat etwas angeschlagen. Ein paar Tage war ich durch Rückenschmerzen fast bewegungsunfähig, einen weiteren lag ich wegen Übelkeit im Bett und (eventuell im Zusammenhang mit der Übelkeit vom Tag vorher) litt ich auf der Fährüberfahrt nach Sardinien etwas unter dem leichten Seegang.
  • Katzen – Wir hatten an einer Unterkunft vier Katzenbabys direkt vor der Tür. Die waren so süß. 😍 Wir haben die Mutter und die vier Kleinen mit Katzenfutter und vielen Streicheleinheiten versorgt und verwöhnt.
  • Neue Freunde – Wir hatten in einer Unterkunft auf Sizilien Nachbarn, die auch wie wir reisend und freilernend unterwegs sind. Da wir uns gut verstehen, haben wir sie davon überzeugt, Sardinien in ihre Reiseplanung aufzunehmen. So konnten wir die Fährüberfahrt gemeinsam machen und haben hier direkt Kontakt mit lieben Menschen.
  • Wunscherfüllung – Ich habe erste Punkte auf meiner To-Want-Liste abgehakt. Wir haben auf der Fähre nach Sardinien Gesellschaftsspiele gespielt, ich habe die Flamingos in Cagliari gesehen und ich habe an einer Blogparade teilgenommen.
Das Feuer war ganz schön nah.
Die vier kleinen Racker fordern die Mama Katze ganz schön.
Wie süß! 😍
Ein einsamer Flamingo bei Cagliari.

Mein Lied des Monats

Ich habe einen Künstler entdeckt, als ich das “Berge Radio” auf Spotify angehört habe: Benne. Und ich find den richtig gut. Sein Lied “Für immer bleibt” hat es sogar mal vor die Lieder geschafft, mit denen die Jungs ständig meine Statistik beschießen. Ein bisschen Melancholie schwingt beim Hören für mich mit. Ich freue mich zwar über tolle Phasen und Momente im Jetzt und Hier, auf die ich anstoßen will. Aber ich denke auch an Zeiten zurück, in denen ich in Deutschland mit Freunden zusammen war, die jetzt ganz schön weit weg sind. Ich hab euch lieb. Gut, dass die guten Momente für immer bleiben.

Alles, was kommen soll, wird sowieso kommen,
was verloren geh’n will, geht sowieso verlor’n,
doch keiner nimmt uns diese Zeit. Ich weiß, dass das hier für immer bleibt.
Was der Morgen bringt, werden wir morgen sehn,
was weiterziehen muss, wird sowieso geh’n,
doch keiner nimmt uns diese Zeit. Ich weiß, dass das hier für immer bleibt.

Was der Morgen bringt, werden wir morgen seh'n.

Und nu? Was hab ich im November vor?

  • Eine neue Ecke Sardiniens entdecken
  • Viele neue Menschen kennen lernen
  • Geburtstag feiern! 🎂 🎉

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